Ist eine Statistik   nur so geführt damit  die Versicherungswirtschaft die Prämien in die Höhe treiben sind??

Was medienwirksam alljährlich als “BEIß”-Statistik verkauft wird, ist genau genommen keine reine Beiß-Statistik, sondern nicht mehr als eine versicherungstechnische Auflistung von gemeldeten (!) Personen- und Sachschäden mit Hundebeteiligung – worunter neben geschädigten Personen und Beißereip/home.htmlen zwischen 2 Hunden übrigens auch das Jagen, Verletzen und Töten von Wildtieren zählt.

Darum ist die Beiß-Statistik wenig aussagekräftig:
1. Neben klassischem Beißen, wird auch Anspringen von Passanten als „Beißvorfall“ angerechnet. Die Schwere der Verletzungen bzw. des Schadens wird hierbei ignoriert.

2. Sowohl Beißereien zwischen 2 Hunden, als auch Anspringen von Passanten wird bei großen Rassen tendenziell eher gemeldet als bei kleinen Rassen. Hierdurch entsteht eine erhebliche Ungenauigkeit in der Statistik. Würde man auch diese Dunkelziffer der kleinen Hunde (worunter auch „Wadenbeißereien“ von Klein- und Kleinsthunden im Bekannten- und Freundeskreis zählen, die nicht gemeldet werden) mit einbeziehen, würden Rassen wie Jack Russel, Chihuahua, Zwergpinscher, Dachshund & Co. höchstwahrscheinlich die Beiß-Statistik mit großem Abstand anführen. Selbe Verzerrungseffekte sind in der Statistik auch im Bereich der Wildschäden anzunehmen. Wenn ein mittelgroßer oder großer Hund ein Reh oder ein Wildschwein reißt oder verletzt, muss dies gemeldet werden. Wenn ein Kleinhund eine Maus oder Ratte beim Spazieren gehen erlegt, wird dies in wahrscheinlich 99,9% der Fällen nicht gemeldet.
3. Alle Vorfälle werden (unabhängig von der Ursache bzw. unabhängig von Schuldfrage) nach dem VERURSACHERprinzip verzeichnet, wie man es von Versicherungen kennt.
Bsp. 1: Ein Dackel attackiert einen Schäferhund ohne erkennbares Verschulden des Schäferhundes (z.B. generelle Unverträglichkeit des Dackels ggü. anderen Rüden). Wehrt sich der Schäferhund in dieser Situation, drückt der Schäferhund den Dackel-Angreifer zu Boden und verletzt ihn dabei – wird ihm ein Beißvorfall verzeichnet.
Bsp. 2: Eine Frau geht abends mit Ihrem Labrador im Park joggen, wird dabei von einem fremden Mann bedrängt oder gar angefasst und ihr Hund hält den Angreifer mit einem Biss auf Abstand, um sein Frauchen zu schützen. Bei Hunden gibt es keine Notwehr.
Bsp. 3: Ein Rottweiler wartet vor einem Supermarkt oder in einem Biergarten angeleint gehorsam auf sein Herrchen. Ein unbeaufsichtigtes Kind geht auf den Rottweiler zu, umarmt ihn fest, der Rottweiler schüttelt sich (ohne das Kind verletzen zu wollen), um sich aus der unangenehmen Situation zu befreien – das Kind fällt hierbei rückwärts und verletzt sich am Kopf. Auch dieser Fall steht in der Beiß-Statistik zu Lasten des Hundes.
4. Anzahl der Vorfälle pro Rasse wird nicht in Relation mit der Gesamtanzahl der Vertreter einer Rasse gesetzt. In den diesjährigen Statistiken und den ersten Berichten dazu, wird der „böse Schäferhund“ wieder einmal hervorgehoben. Unter der Bezeichnung „Deutscher Schäferhund“ wird jedoch nicht nur der reinrassige Deutsche Schäferhund, sondern auch eindeutige DSH-Mischlingsverpaarungen gerechnet (z.B. DSH-Rottweiler-Mix, DSH-Labrador-Mix usw.), wodurch bei dieser Position eine extrem hohe Anzahl an Hunden gelistet ist – was die Anzahl der Beißvorfälle wieder relativiert.
5. Betont wird ebenfalls, dass die Gesamtanzahl der Beißvorfälle im Vergleich zur letzten Erhebung gestiegen ist. Dies ist anzahlmäßig mit Sicherheit richtig – wenn man aber einen Anstieg der Beißvorfälle von 10-13% in Relation zu einer um etwa 20-25% erhöhten Anzahl von Hunden im selben Zeitraum bezieht, sind die Beißvorfälle im Verhältnis gesunken!
FAZIT:
Das „Deutsche Ärzteblatt“ beziffert die Bissverletzungen, die vom eigenen oder einem bekannten Hund verursacht werden mit 90% und weist dabei auf den auffallend hohen Anteil von verletzten Kindern hin. Allein diese 2 Fakten sind doch eigentlich Grund genug die komplette Rasse- und Beißstatistik-Diskussion zu den Akten zu legen und schärfere Bedingungen für Hundebesitzer und nicht für einzelne Rassen schaffen.
In diesem Sinne:
WESENSTEST FÜR HUNDEHALTER – NICHT FÜR LISTENHUNDE!
Quelle und Autor :
LISTIVERSUM.de

Hunde begleiten uns Menschen seit mehreren Tausend Jahren. Der österreichische Wissenschaftler Kurt Kotrschal geht sogar so weit zu sagen, dass Menschen ohne andere „Tiere“ weder erklärbar noch lebensfähig seien. Und dennoch: der Mensch gibt sich selten mit dem vielfältigen Angebot der Natur zufrieden. 


Erst wenn er seinen ganz persönlichen Stempel aufdrücken kann und vielleicht ein Stück weit seine persönliche Handschrift erkennbar wird, ist er mit dem Geschaffenen zufrieden, um irgendwann zu erkennen, dass alles Veränderte in seiner Ursprünglichkeit doch am vollendetsten war.

Dann heißt es wieder „Zuruck zum Ursprung“. Was das mit Hunden zu tun? Jede Menge….


ganze Artikel von yourdogmagazin …

http://www.yourdogmagazin.at/wir-lieben-hund-solange-sie-sich-nicht-wie-hunde-verhalten/

Neue Hund kommt – was kommt auf mich zu?? Vorbereitung

Sie haben sich also die Anschaffung eines Hundes gut überlegt, haben sich genau überlegt welche Hund zu Ihnen und Lebensumständen passt und Sie haben sich über die Rasse ausführlich erkundigt.

Das ist natürlich ein aufregendes Ereignis. Auf uns Hunde und auf euch Menschen warten nun viele Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern werden.

1.Vorbereitungen treffen:
normale 2 Leinen ,Halsband,Geschirr,Schlafpolster,Futternäpfen,Futter,für Windhunde in Winter
Mäntelchen gegen Kälte.

2.Abholung : Am Anfang steht die Sicherheit!

Wenn Sie Ihren Hund mit dem Auto holen, fahren Sie wenn möglich nicht alleine.
Setzen Sie sich mit dem Hund auf die Rückbank.Wenn Sie schon einen oder zwei Vierbeiner besitzen,
sollten Sie den neuen Hund nicht zu ihren eigenen Hunden in den hinteren Teil des Wagens geben!
Es könnte schon zu Eifersuchtgerangel kommen.Wenn Sie unterwegs Pause machen,sichern sie den neuen Hund von der hinteren Sitzbank zuerst auf der Leine,die sie in Auto sicher befestigen, dann  erst Kofferraum oder Tür öffnen,weil der Hund kann durch-schlüpfen.
Achten Sie darauf, das alles fest sitzt.Sehr gut sind immer spezielle sicherheits- Geschirre,bei ängstlichen Hunden empfiehlt es sich, Geschirr und Halsband anzulegen,
somit haben Sie zwei Leinen zur Sicherung .Falls Sie selbst kein Auto haben,organisieren Sie sich bitte vorher eine Auto-Transport Möglichkeit,weil es ist ausgeschlossen einen Hund,der frisch aus aus Ausland kommt mit Zug oder öffentliches Verkehrsmittel nach Hause zu transportieren!

Schritt für Schritt zum Ziel
Beim Spazieren-gehen,besonders in der Gewöhnung Phase sichern Sie den Hund doppelt, eine Leine auf Halsband befestigt,zweite auf Geschirr. und so kann ihnen der Hund nicht entwischen.
Sie kennen von Ihrem neuen Hausgenossen noch nicht die Schreckmomente,die lernen Sie erst mit der Zeit kennen und bei welchem Geräusch er am liebsten weglaufen möchte.Bitte achten Sie darauf den Hund anfangs nicht zu überfordern und Situationen auszusetzen, mit denen er noch nicht klar kommt. Wenn er etwas lernen soll, machen Sie es ihm einfach und geben Sie ihm eine Chance, es richtig zu machen und bedrängen Sie sie nicht zu sehr. Dazu auch gehört ihn nicht gleich am ersten Tag zu baden.

Viele  Hunde aus Ausland empfinden Berührungen am Anfang als eher bedrohlich. Wenn er Angst hat und unsicher ist, lassen sie ihn aus Plätzchen, der er sich findet und sicher fühlt alles alles in Ruhe beobachten, aber drängen Sie sich ihm nicht auf,sorgen dafür dass er Ruhe hat und keine Panik aufkommt.
Fast jede Woche lese ich Such Mails von entlaufenen Hunden!Und fast immer ist Leichtsinn und Dummheit der neuen Besitzer im Spiel!
Einen Hund, den man paar Tage in der Familie hat, kann man auch noch nicht ohne Leine laufen lassen,besonders dann nicht, wenn der Hund aus Ausland kommt und meistens von Angst geprägt ist.
Ebenso ist es ausgeschlossen,einen Hund aus Ausland gleich nächster Zeit ein U-Bahn,Bus,Shopping oder Plätze zumuten,wo sich viele Menschen aufhalten!

Die Gewöhnung: Es gibt viel zu tun – mit eurer Hilfe klappt es gut!

Bedenken Sie bitte,der Hund kommt aus erdenklich schlechten Verhältnissen, die meiste Hunde haben vorher nie zuvor ein Haus betreten,kennen keinen Straßenverkehr,Treppe,Autos,Menschenmengen,sie kennen den Umwelt und seine Reize nicht.Sie müssen sich an alles erst gewöhnen und es braucht Zeit. Zuerst muss der Hund Sie kennen lernen und Vertrauen zu Ihnen finden.
Überfordern Sie Ihren neuen Vierbeiner mit neuen Erlebnissen nicht,lassen sie ihm Zeit, sich an alles zu gewöhnen Schritt für Schritt.!Um den Hund in seiner Neu Orientierungsphase nicht zu sehr zu beanspruchen oder zu verwirren, sollten Sie darauf verzichten, ihn in den ersten Tagen bereits Ihrer Verwandtschaft und den Freunden vorzustellen. Der Hund muss zunächst Sie und die enge Familie kennen lernen, sich an sie gewöhnen und verstehen, dass er nun zu Ihnen gehört.Nach Möglichkeit nicht ersten Zeit öffentliche Plätze aufzusuchen,da dort wieder fremde Menschen sind.
Nach ein oder 2 Wochen sieht die Welt für Ihr Hund schon besser aus,er hat zu Ihnen schon etwas Vertrauen gefasst und dann kann die Welt weiter erkundet werden.
Aber immer Schritt für Schritt!!Die erste Woche will sich Ihr neuer Hund nur an Sie und Ihre Familie gewöhnen.
Wenn Sie schon einen oder zwei Hunde haben und der neue Hund dazu kommt,gibt es sicher am Anfang kleine Gerangel, denn das ist im Rudel üblich
und sollte Ihnen keine Angst bereiten.Auch kann es vorkommen,dass der neuer Hund die erste 1-3 Tage die andere Hunde an brummt.Die Hunde aus Ausland und aus Tötungstation oder Tierheimen dort oft um ihr Leben dort kämpfen müssen, und denken,dass sie sich verteidigen müssen.Deshalb sie aus Angst manchmal fremde Hunde an brummen,aber wenn sie sehen,dass ihnen kein Gefahr droht,legt sich diese Verhalten vollkommen. Egal wie verträglich Ihr Hund ist, probieren Sie unbedingt vorher aus, ob Ihr Hund auch w i r k l i c h  andere
Artgenossen in seiner unmittelbaren Umgebung duldet! Hunde aus Ausland sind oft futterneidisch.Wenn Sie sich nicht sicher sind,adoptieren Sie keinen Hund direkt aus Ausland ,aber lieber einen über eine Pflegestelle,wo sie die Verträglichkeit probieren können.
Nehmen Sie Ihren Hund nicht zum Einkaufen mit, um ihn vor dem Geschäft anzubinden,es gibt es immer Hundediebe.

Mit positiver Bestärkung geht’s am besten – und macht Spaß!

Hunde,die aus Ausland kommen sind nicht immer stubenrein.Sie leben in Zwingern oder Verschlägen wo sie auch ihr ,,Geschäft,, machen.Sie kennen auch meistens keine Leine,Spaziergänge,Straßenverkehr,Autofahren und sind auf ein Leben in der Stadt noch nicht gewöhnt.Eine Plus:

Hunde die vorher Hunger leiden müssten  sind SEHR verfressen und damit super zu motivieren. Also nicht mit “Dickschädel” und “unerziehbar”. Im Angesicht der Fleischwurst haben sich ganz viele neue Situationen bravourös gemeistert. Meistens finden Hund aus Ausland vieles um sich herum, was sie verängstigt oder verunsichert hat, gar nicht mehr so schlimm, wenn’s dabei ein paar besonders gute Leckerchen gab. Dass Sie sie auf Basis positiver Bestärkung an ihre neues Leben gewöhnen und erziehen, ist für Sie bestimmt ohnehin selbstverständlich. Das bedeutet, dass Sie mit ganz viel Leckerchen,Bindung und netten Worten arbeiten und sie für das, was sie richtig machen, bestärken.

Trainingstipps aus dem Hundebuch? Guter Rat ist nicht teuer, aber rar!

Wir haben hier ein paar empfehlenswerte und fortschrittliche Bücher aufgelistet.

Clarissa von Reinhardt: Das unerwünschte Jagdverhalten des Hundes.

Christina Sondermann: Das große Spielebuch für Hunde.

Martina Nagel, Clarissa von Reinhard: Stress bei Hunden.

Turid Rugaas: Calming Signals. Die Beschwichtigungssignale der Hunde.

Sarah Whitehead: Das Hundebuch für Kids – So wird dein Hund dein bester Freund.