Stress bei Hund – wie ich erkenne,wenn mein Hund unter Stress leidet?

Angst,Isolation, Bedrohung, häusliche Unruhe, Konflikte, Über- und

Unterforderung und Entzug von primären Bedürfnissen (Nahrung und
Wasser, Schlaf und Bewegung) stellen besonders starke Stressoren dar.
Und gerade diesen Stressfaktoren sind Tierheim Hunden besonders oft
lange Zeit ausgesetzt.

Wie kann man sich Stress bei Hunden vorstellen? Am besten man
visualisiert ein großes Gefäß, oben offen, wo, wie bei einem
Wasserhahn, Wasser hinein rinnt. Unten allerdings ist nur eine kleine
Öffnung, ein kleines Loch, wo das Wasser wieder entweichen kann. Nun
rinnt es also oben unaufhörlich hinein, unten allerdings kann es nur
langsam, durch das Loch, wieder entweichen. Was passiert also? Dieses
Gefäß wird langsam aber sicher übergehen. Jede einzelne Aktion für
sich ist vielleicht nicht so schlimm. Auf Dauer allerdings geht das
Gefäß über. Hund lebt in einer Familie und wird häufig zurechtgewiesen
Stresspegel steigt, er verliert sein Zuhause Stresspegel steigt, wird
in ein Tierheim gebracht Stresspegel steigt, völlige Verunsicherung
und starkes Vermissen der Bezugspersonen Stresspegel steigt,
Isolation… Unaufhörlich rinnt Stress in unser Gefäß,
kann aber unten nur ganz langsam raus tropfen  Ist der Stresspegel
einmal angestiegen, kann es bis zu 6 Tagen  dauern, bis er wieder auf
Null sinkt.

Passieren aber in der Zwischenzeit Dinge, die ihn wieder steigen
lassen (wie in unserem Beispiel) steigt er erneut und irgendwann ist
das Maß voll und der Hund hat ein massives Stressproblem.
Langzeitstress ist nicht in zwei Tagen abgebaut, auch nicht in zwei
Wochen oder Monaten. Hunden die lange Zeit starkem Stress ausgesetzt
waren brauchen vor allem eines: Zeit! Außerdem viel Ruhe und ein
Umfeld wo sie sich geborgen und sicher fühlen können. Dazu gehört
auch, dass wir uns aus Sicht des Hundes
berechenbar benehmen. Ihn nicht Strafen für Dinge die er tut, weil er
nicht weiß wie er ansonsten reagieren soll. Zerbeißt ihr Hund die neue
Couch, so tut er das nicht weil er sie ärgern will oder seinen Rang
austesten möchte. Er tut dies da er extrem gestresst ist und versucht
sich zu beruhigen. Kauen wirkt stark beruhigend und sie könnten ihm,
statt ihn zu schimpfen zum Beispiel etwas anbieten, dass er getrost
und in aller Ruhe kauen darf.

Hunde Gesundheit

Der Infekt Kabinett ist bei fechten Wetter und Winter besonders reich. Auch Verkühlung und Blasenentzündung können sich ihre Lieblinge leicht zuzogen. Bei den Meisten der genannten Gebrechen führt einen Tierarzt je nach eine Antibiotische Behandlung durch

In vielen Fällen wird sich eine Behandlung mit Antibiotika auch als Segen erweisen. Nämlich in den Fällen,wo Nichts anderes mehr geht. Jedoch kann man sich in den weniger akuten Fällen deutlich Gedanken über die Notwendigkeit einer Antibiose machen.
Das Wort heißt anti “gegen” und bios “das Leben” griechisch. Antibiotikum vernichtet nicht nur die schlechte Bakterien,aber auch die guten.Die Darmflora, unser Immun-Wächter, bleiben dann ungeschützt, da bis zu einem Drittel der Darmbakterien mit Antibiotikum zerstört werden.

Dadurch können Beschwerden wie ein  problematischer Kreislauf entstehen,durch Antibiotika ist das Immunsystem geschwächt und neue Bakterien haben ungehindert Zugang, so dass sich eine Infektion mit der Nächsten abwechselt. Eine Behandlung mit Antibiotika,wo es nicht so akut ist sollte also durchdacht werden.
Falls Sie auch Pflanzen und Kräutern gegen Bakterien und Infektionen probieren möchten ,folgende Kräuter haben antibakterieller Wirkung.
Kamille
Wirkt entzündungshemmend, sehr gut gegen Bakterien und Pilze.
Anwendung bei: Wundheilung bei bakteriellen Hauterkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Erkrankungen der Atemwege

Salbei
Antibakteriell, stark entzündungshemmend, antiviral
Anwendung bei: Entzündungen der Mund-und Rachenschleimhaut, Funktionsstörungen des Magen-Darm-Traktes, Lippenherpes

Thymian
Stark antimikrobiell gegen Bakterien, Viren und Pilze
Anwendung bei: Atemwegsentzündungen, Bronchitis, Husten (fördert den Hustenauswurf und wirkt Hustenkrämpfen entgegen)

Kapland-Pelargonie
Antimikrobiell, aktiviert die körpereigene Virenabwehr
Anwendung bei: akuter Bronchitis

Kapuzinerkresse, Meerrettich
Die Senföle der Pflanzen sind antibakteriell, hemmen Virusvermehrung, wirken gegen Pilze
Anwendung bei: Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, grippale Infekte, Harnwegsinfekte

Euro – Tierklinik in Spanien berichtet:

Schneller als von uns erwartet wurde die erste Schutzimpfung in Europa  gegen die canine Leishmaniose in Spanien zugelassen. Heute haben wir die ersten Impfdosen bekommen. Es ist uns also ab sofort möglich, Ihren Hund gegen diese unheilbare und oft tödlich verlaufende Krankheit  vorbeugend zu schützen.

Sie können sich vorstellen, wie viele Hundebesitzer in Spanien sich diese Impfung wünschen . Daher wird der Impfstoff unter Umständen knapp werden.

Nach dem Impfung erhält der Hund eine jährliche Auffrischung.(Es bezieht sich auf Hunde,die in der Risiko Gebiet leben) Voraussetzung für die Impfung ist, dass der Hund von Leishmaniose frei ist. Daher steht vor der Impfung eine Blutentnahme und ein Leishmaniose Test. Ist das Ergebnis negativ, folgt die 1. Impfung.

Aufgrund der hohen Nachfrage entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.

Über Mittelmeerkrankheiten ist viel diskutiert und verschiedene Artikel ist in Umlauf.Für ,, nicht Kenner,, kann es alles vervierend sein und ein Eindruck bestehen kann,dass jeder zweiter Hund aus Süden erkrankt ist.Es bestehen auch Befürchtungen,ob diese Krankheiten nicht für Menschen ansteckend sind.Vor allem ist über Leishmaniose diskutiert,da diese Krankheit dagegen den anderen nicht heilbar ist.

*Mittelmeerkrankheiten kann nicht jede  Zecke oder Mücke übertragen,sie sind übertragen mit speziellen Art von Insekten,Mücken,die vorkommen in warmen Gebieten in Südeuropa,Afrika  usw.Zu Ergänzung noch…diese Insekten in Spanien sind genau wie unsere Mücken,Zecken,Fliegen,Bienen usw.nicht ganzes Jahr aktiv.Sie leben ja wie bei uns nur in Sommer.In Winter,da es keine Insekten gibt kann ein Hund kaum angesteckt werden.

* Kann man sich bei einem Hund anstecken?

Eine direkte Übertragung von Leishmanien vom Hund auf den Menschen, etwa über Blut oder Speichel, ist nur rein theoretisch möglich, aber niemals wissenschaftlich nachgewiesen worden. Leider wird aber das wahre Risiko einer solchen Übertragung von manchen Tierärzten falsch eingeschätzt und den Hundebesitzern wird unnötig Angst gemacht. Der Wissensstand heute ist: Die Wahrscheinlichkeit, sich durch direkten Kontakt bei einem erkrankten Hund mit Leishmaniose zu infizieren, ist verschwindend gering.Es ist nämlich sehr fraglich, ob die Parasiten, die von einem erkrankten Tier stammen, überhaupt in der Lage sind, ihrerseits eine Erkrankung auszulösen.

Viele Experten gehen mittlerweile sogar davon aus, dass es eine Infektion mit Leishmanien immer nur durch den Stich von Phlebotomus geben kann.„Hinzu kommt, dass auch nicht jeder Kontakt mit Leishmanien auch zu einer Erkrankung führt“, sagte Dr. med. vet. Anna Laukner, Clinica Veterinaria Santa Gertrudis, Ibiza, in einer Sendung des WDR.

Es gibt es in Spanien Gebiete,wo fast keine Leishmaniose existiert.Z.B. auf Fuerteventura ist statistisch nur 1 Hund von 700 Leishmaniose positiv getestet,dass selbe in Gran Canaria und Tenerifa,weil diese liegen in Ozean und dort wegen Ozon Sandmücken so gut wie keine gibts.Folgende Statistik zeigt die einzelne Gebiete in Andalusien.In blau markierten  Regionen wurden diese Sandmücken,die Leihsmaniose übertragen können  nachgewiesen..Unsere Hunde stammen aus Sevilla und wir  haben nur wenige Hunde Leishmaniose positiv getestet.

    • Almería (Provinz)
    • Cádiz (Provinz)
    • Córdoba (Provinz)
    • Granada (Provinz)
    • Huelva (Provinz)
    • Jaén (Provinz)
    • Málaga (Provinz)

      • Alhaurin el Grande
      • Alóra
      • Cartama-Estación
      • Coin
      • Marbella
      • Tolox
      • Valle de Abdalajis
      • Yunquera
    • Sevilla (Provinz)

Leishmaniose eine Krankheit

die in vielen Teilen der Welt in unterschiedlicher Ausprägung vorkommt. Leishmaniose Ansteckung folgt  nur durch ein Insekt, das sich zunächst selber mit Parasiten, Leishmanien, infiziert hat und zwar durch seinen Stich und Blutsaugen. Mit dem nächsten Stich wird die Infektion weitergegeben. Das Insekt heißt Sand Mücke (Moskito) und kommt vor in tropischen,subtropischen Ländern.

Eine direkte Form der Ansteckung, etwa über Blut oder Speichel, ist nicht nachgewiesen.

Symptomatik

Im Mittelmeerraum ist die viszerale Leishmaniose (Organleishmaniose) verbreitet, ausgelöst durch „Leishmania infantum“. Außer für Säuglinge und Schwerstkranke ist sie nicht gefährlich. Es ist zu vermuten, dass viele Mittelmeertouristen infiziert sind, ohne es je zu bemerken. Ein infizierter Hund kann Symptome zeigen, die aber sehr vielfältig sind und auch auf andere Erkrankungen hinweisen können: Lahmheit, Durchfall, allgemeine Trägheit, Gewichtsverlust, Zahnfleischbluten, Haarausfall. Schuppenbildung, Anschwellung der Lymphknoten sowie Nasenbluten. Ein deutlicherer Hinweis sind Haarverlust um die Augen herum und Veränderungen der Ohrränder sowie offene Wunden – keines dieser Symptome muss aber auftreten. Das Fehlen der Anzeichen ist also kein Beweis dafür, dass ein Hund nicht infiziert ist. Nur mit Hilfe bestimmter Tests lässt sich die Krankheit bestimmen.

Leishmaniose Testverfahren

Üblich ist zunächst der Leishmaniose  Blutest: In speziellen Labors wird untersucht, ob Antikörper gebildet wurden und wie hoch ihre Anzahl ist. Wichtig ist dabei, dass es sich um ein veterinärmedizinisches Labor handelt. Die unterschiedlichen Testverfahren führen allerdings dazu, dass Ergebnisse nicht verglichen werden können. Die so genannten Schnelltests, die häufig in südlichen Ländern angeboten werden, bieten nicht hundertprozentige Gewissheit. Da offenbar andere Mittelmeererkrankungen das Laborergebnis beeinflussen können, ist der direkte Nachweis über ein Knochenmarkpunktat genauer. So zeigte kürzlich der Bluttest bei zwei jungen Hunden aus Spanien im Raum Köln eine hohe Zahl von Antikörpern, die symptomfreien Tiere galten also als infiziert; eine Untersuchung des Knochenmarks konnte zum Glück das Gegenteil beweisen: Es waren keine Leishmanien zu finden. Die Entnahme des Punktats ist ein kurzer Eingriff, bei dem der Hund oft nur lokal betäubt wird. Unter dem Mikroskop lassen sich die Parasiten erkennen. Leider sind in Deutschland nur wenige Tierärzte in der Lage, diesen Eingriff (Kosten: rund 100 Mark) durchzuführen. Es gibt außerdem ein molekulares Nachweisverfahren aus Knochenmark, das bisher nur wenige Labors anbieten. Wer einen Hund aus dem Mittelmeerraum aus dem Urlaub mitbringt, sollte ihn dem Tierarzt vorstellen und unbedingt darauf hinweisen, wo das Tier herkommt, und sich genau informieren, ob der konsultierte Tierarzt über die Krankheit Bescheid weiß.

Wichtig ist, dass Leishmaniose richtig getestet wird, bei fehlenden Symptomen zunächst zur Sicherheit mit dem Bluttest, und dass im positiven Fall, wenn der Hund also infiziert ist, die richtige Therapie verordnet wird.

In keinem Fall sollte der Hund aus Angst vor Ansteckung abgegeben werden. Das würde ihm unnötig Stress bereiten, der einen Erfolg der Behandlung erheblich einschränkt.

Therapie

Bisher ist eine Therapie mit Glucantime in Kombination mit Allopurinol die übliche Behandlung. Neue vielversprechende Medikamente sind noch in der Erprobungsphase. Wie gut sie letztlich tatsächlich sein werden, ist dann nachzuweisen.

Der Erreger

Leishmaniose ist eine Infektion, im weitesten Sinne mit der Malaria vergleichbar, die unbehandelt für Hunde tödlich ist. Es ist keine Seuche. Da sie sich nur mit dem Vorkommen des Überträgers verbreiten kann, der Sandmücke, geht auch nur dort eine Gefahr von infizierten Tieren und Menschen aus, wo die Sandmücke lebt. In Süddeutschland sind geringe Sandmücken vorkommen nachgewiesen worden. Zum Schutz vor dem Stich der Sandmücke ist es hilfreich, ihre Lebensweise zu kennen. Das gilt besonders für die wachsende Zahl deutscher Haushunde, die mit ihren Haltern in mediterrane Länder reisen. Dr. rer. nat. Torsten J. Naucke, vom Institut für Medizinische Parasitologie der Universität Bonn, erforscht seit Jahren die mediterrane Sandmücke:

Naucke hat bei seinen Studien in Griechenland eine infizierte Hündin gefunden, ließ sie behandeln und nahm sie mit nach Deutschland. Seit acht Jahren ist das Tier nun symptom frei.

 Dirofilaria  – Filaria bei Hunden

Bei Dirofilaria handelt sich um Würmer, die sich wie schon Titel sagt in Herz einnisten .Die Behandlung ist relativ einfach mit einem Mittel,der Hund in einigen Spritzen in Abstand bekommt.Diese Mittel die Würmer abtötet.Übertragung: Stechmücken nehmen mit dem Blut befallener Tiere infektiöse Larven (Mikrofilarien) auf. In der Stechmücke entwickeln sie sich zu den Drittlarven, die beim Saugakt auf einen anderen Hund übertragen werden. In der Unterhaut des neuen Wirts häuten sie sich zu den Viertlarven, die in den Blutkreislauf einwandern und sich vor allem in der Lungenarterie ansiedeln. Bei starkem Befall können sie sich bis in die rechte Herzhälfte oder sogar bis in die Hohlvenen ausbreiten. Dort entwickeln sich die Larven zu erwachsenen Würmern (Makrofilarien). Diese produzieren wieder neue Larven (Mikrofilarien) die im Blutstrom schwimmen.

Makrofilarien sind zweigeschlechtlich, d. h. die weiblichen Parasiten gebären die Larven, die sich erst in der Stechmücke zu den für den Hund infektiösen Drittlarven entwickeln können. Demnach ist die Anzahl der Makrofilarien abhängig von der Anzahl der übertragenen Drittlarven beim Saugakt der Stechmücke.

Dirofilaria ist behandelbar durch Spritzen,der Hund bekommen in Abstand einigen Wochen ca.2 Spritzen .Leider ist die Prozedur für den Hund sehr schmerzlich .

Ein Tipp für zukünftige Hundehalter.

Die Inkubationszeit bei Dirofilaria ist lang.Um auszuschließen,dass bei einem negativ getesteten Hund später die Dirofilaria doch noch ausbricht,sprich sich evtl. Eier im Blut befinden,kann mann der Hund mit ,,Avocate,, oder ,,Stronghold ,, präventiv behandeln und so evtl. Eier oder Larven damit abtöten.Es ist ein Entwurmungs und Parasiten Mittel in einer eine Pipette die zwischen Schulterblätter zu eintropfen ist (bei Tierärzten erhältlich).Ich möchte da betonen es nicht an Hunde verwenden,die positiv getestet wurden,also bereits erwachsende Würmer haben,die müssen anders,mit Spritzen behandelt werden.

Ehrlichiose ist eine Rickettsiose,

welche durch Ehrlichia sp. hervorgerufen wird und von Zecken (Rhipicephalus sanguineus, Ixodes ricinus) übertragen wird.Sie ist mit Antibiotika gut behandelbar.

Ehrlichia canis ist der Erreger der Hunde-Ehrlichiose (auch bekannt als “Tropical Canine Pancytopenia”). Eine milde verlaufende Erkrankung kann beim Hund auch durch E. equi verursacht werden. E. canis ruft beim Menschen das “Mediterranean Spotted Fever” hervor.

Wenn eine Ehrlichiose frühzeitig diagnostiziert wird, so ist eine Therapie relativ einfach und i.allg. auch effektiv, doch beträgt die Inkubationszeit nur 8 bis 20 Tage. Eine späte Diagnose zieht schwere Gesundheitsschäden nach sich, oder verläuft tödlich (Dumler et al., 2000; Walker, 1996).

Noch vor 15 Jahren war Ehrlichiose eine Krankheit, die lediglich Hunde, Schafe und Vieh betraf. Der erste Fall einer Ehrlichiose wurde in Deutschland bei einem Pferd beschrieben (Büscher et al., 1984). Die ersten Fälle von in Europa erworbenen humanen Ehrlichiosen wurden vor 10 Jahren bekannt (Morais et al., 1991; Guerrero et al., 1991).

Seit 5 Jahren ist bekannt, dass die Überträgerzecke R. sanguineus auch in Deutschland vorkommt, und dort Ehrlichiose auf den Hund überträgt (Dongus et al., 1996). Ein Jahr später wurden Antikörper gegen E. canis bei Waldarbeitern in Deutschland festgestellt (Fingerle et al., 1997).

In den letzten Jahren häufen sich europaweit die Ehrlichiose-Fälle beim Menschen (Siebinga & Jongejan, 2000; Oteo & Blanco, 1999; Hunfeld & Brade, 1999; Fingerle et al., 1999), sowie beim Hund (Sainz et al., 1999; Sainz et al., 1998).

Auch in Schweden ist die humane Ehrlichiose (Bjöersdorff et al., 1999; Nuti et al., 1998) nachgewiesen, sowie aktuell auch beim Hund (Egenvall et al., 2000). Weltweit sind heute hunderte von Menschen mit den verschiedensten, z.Tl. neu beschriebenen Ehrlichia-Arten infiziert (Glushako, 1997).

In der Schweiz wurde in 1,4% der Zecke Ixodes ricinus (= der ‘Holzbock’) eine Infektion mit Ehrlichien festgestellt (Liz et al., 2000). Die infizierten Zecken wurden u.a. von der Waldmaus Apodemus sylvaticus heruntergesammelt (Liz et al., 2000). Eine Coinfektion mit Borrelia burgdorferi, einer der (drei) Erreger von Borreliose in Deutschland wurde ebenfalls festgestellt. Ehrlichiose ist von Hund auf Mensch nicht übertragbar.

Borrelien und Ehrlichien unterliegen offensichtlich keiner Temperaturbarriere, wie beispielsweise der Malariaerreger (die Malariamücke ist in Deutschland wieder massig vorhanden, sollte aber keine Malaria übertragen). Das deutsche Rheintal ist berüchtigt für seine hohen Zeckenpopulationen. Zum Teil wird eine Zeckendichte von 100 Zecken/m2 erreicht. Es ist daher anzunehmen, dass sich die Ehrlichiose ähnlich schnell in Deutschland verbreiten wird wie die Borreliose.
. Autor: ,,Parasitus-Ex www.Parasitus-Ex.

Mittelmeerkrankheiten  bei Hunden aus Ausland

Mittelmeerkrankheiten , was ist das ?

Viele Menschen  sind verunsichert, einem Hund aus Spanien, Italien, der Türkei Ausland ein neues Zuhause zu geben, weil haben etwas über Mittelmeerkrankheiten bei Hunden aus Ausland  gehört .
Zu den Mittelmeerkrankheiten gehören Leishmaniose und Filarien. Die Babesiose und die Ehrlichiose ist längst keine reine Mittelmeerkrankheit mehr, denn sie hat den Einzug über die Alpen schon längst geschafft und befindet sich in der Schweiz, Österreich und Deutschland.Auch Herzwurm (Dirofilaria) ist keine ,,spanische,, Sache,weil  befindet sich auch verbreitet in Ungarn.

Dabei kann man durch einen Mittelmeerkrankheiten-Test, den verantwortungsvolle Organisationen immer macht, das Risiko einer solchen Erkrankung schon einmal vermindern . Vergewissern Sie sich bei einer Adoption,dass kein Schnelltest,aber ein Bluttest in Labor gemacht wurde und lassen Sie sich ihn senden.

Eine gute Nachricht zum Schluß…Alle diese MMK Krankheiten sind gut behandelbar und bei rechtzeitige Behandlung völlig heilbar.Ausnahme ist Leihsmaniose ,aber inzwischen wurde schon eine Impfung entwickelt.

Welche Mittelmeerkrankeiten gibt es den?

Leihsmaniose,Ehrlichiose und Dirofilaria.Die Bekannteste – Die LeishmanioseWas ist LeishmanioseLeishmaniose ist eine Immunschwächekrankheit. Der Erreger der Leishmaniose

lebt im Blut des Hundes und schwächt ihn. Der Grad der Schwächung ist zum
einen abhängig vom sonstigen Gesundheitszustand des Hundes und zum anderen
von seiner nervlichen Belastung (z.B. durch Umstellung der ihn umgebenden
sozialen Strukturen).Wie wird Leishmaniose übertragen?Leishmaniose wird durch eine kleine, sandfarbene Mücke durch deren Stich
übertragen. Diese Mücke gibt es fast nur in mediterranem Klima, wie es z.B.
auf Sardinien vorherrscht. Des Weiteren sind für die Entwicklung
infektionstüchtiger Stadien der Leishmanien in der Mücke günstige
klimatische Bedingungen erforderlich, welche es so bei uns in Deutschland
nicht gibt. (Kleine Bestände dieser Mückenart gibt es auch in Deutschland,
jedoch so minimal, dass es keinen Grund zur Besorgnis gibt.)Die von der Mücke auf den Hund übertragenen Leishmanien werden von
Fresszellen (Makrophagen) aufgenommen, die eigentlich für die Abwehr und
Beseitigung der Eindringlinge verantwortlich sind. Doch bleiben die
Leishmanien unerkannt und beginnen sich zu vermehren. Die befallenen
Fresszellen platzen schließlich und befallen dann weitere Fresszellen, so
dass sie sich weiter im ganzen Körper des Wirtes ausbreiten.
Können andere Menschen oder Tiere (vor allem Hunde) sich bei einem
Leishmaniose positiven Hund anstecken?

Nein, denn eine Übertragung erfolgt nur durch die Sandmücke. Eine Ansteckung
vom Hund auf den Menschen oder von Hund zu Hund oder zu anderen Haustieren
ist mehr als unwahrscheinlich und wurde noch nie nachgewiesen.

Wie sieht das Krankheitsbild der Leishmaniose aus?

Das Krankheitsbild entwickelt sich langsam und kann, je nachdem welche
Organe betroffen sind, sehr variabel sein. Häufig sind: Hautveränderungen,
Lymphknotenschwellungen und Nierenschädigungen. Mit fortschreitender
Erkrankung können Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut, Milz-,
Leber-, Knochenmark- und Augenschädigungen, auch Lahmheiten, Durchfall
und/oder Fieber auffällig werden. Unbehandelte Hunde haben eine verkürzte
Lebenserwartung und sterben oft früh an Nierenversagen.

Ist ein Hund der Leishmaniose positiv ist direkt erkrankt?

Nein, denn die Leishmaniose muss beim Hund nicht ausbrechen, d.h. er trägt
den Virus in sich, zeigt aber keine Symptome. Doch auch wenn die
Leishmaniose nicht ausbricht, braucht ein infizierter Hund sein Leben lang
Medikamente und regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt. Doch ist der
finanzielle Aufwand für die Medikamente gering.

Ist Leishmaniose heilbar?

Nein, wird aber der betroffene Hund mit den richtigen Medikamenten
behandelt, kann auch er ein glückliches Leben führen und sehr alt werden.

Die verschiedenen, bisher eingesetzten Medikamente bewirken beim Hund häufig
eine Besserung des klinischen Zustands, führen in der Regel aber nicht zu
einer vollständigen Heilung mit restloser Beseitigung des Erregers.

Welche Dinge müssen bei einem Leishmaniose positiven Hund beachtet werden?

Das Zusammenleben mit einem Leishmaniose positiven Hund gestaltet sich
unterschiedlich, ausschlaggebend ist hierfür die Intensität der Erkrankung.
Ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen, gibt es keine Beschränkungen.
Auch die empfohlenen Impfungen (Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvovirose,
Leptospirose) sollten nicht vernachlässigt und in den empfohlenen zeitlichen
Abständen erneuert werden. – Ist hingegen die Leishmaniose ausgebrochen,
sollte die weitere Vorgehensweise mit dem Tierarzt ausführlich besprochen
werden, denn klinisch kranke Hunde verfügen häufig nur über ein
eingeschränkt arbeitendes Immunsystem, sodass sich bei diesen Tieren ein
belastbarer Impfschutz kaum entwickeln kann. (Bei geplanten
Auslandsaufenthalten müssen die jeweils geltenden Impfbestimmungen
berücksichtigt werden.)

Herzwürmer (z.B. Filaria)


Wie werden Herzwürmer übertragen?

Ähnlich wie die Leishmaniose können Herzwürmer durch verschiedene
Mückenarten übertragen werden. Deshalb ist es wichtig sie früh zu erkennen,
um Folgeschäden an den Organen des Hundes zu verhindern.

Wann ist Filaria nachweisbar?

Filarien können erst sechs Monate nach Ansteckung im Blut nachgewiesen
werden. Aus diesem Grund ist eine Nachkontrolle nach der Einreise in
Deutschland erst nach dieser Zeit sinnvoll und notwendig.

Wie sehen die Heilungschancen aus?

Sehr gut. Als Therapie braucht der Hund zwar starke Medikamente, dafür wird
er aber wieder ganz gesund.

Ehrlichiose und Babesiose

(Hundemalaria)Wie werden Ehrlichiose und Babesiose (Hundemalaria) übertragen?Ehrlichiose und Babesiose werden durch Zecken übertragen. Häufig treten sie
als Doppelinfektion auf, zum Beispiel mit der Leishmaniose (s.o.). Nahezu in
ganz Deutschland können Hunde mit dieser infektiösen Zeckenart, der
sogenannten Dermacentorzecke, in Kontakt kommen. Für ungeschützte Hunde kann
eine Hundemalariainfektion lebensgefährlich sein.Besteht eine Gefahr für den Menschen?Nein, für Menschen ist die Babesiose ungefährlich.
Welche Krankheitsmerkmale treten auf?

Der Hund wirkt müde und schlapp und hat Fieber. Ein alarmierendes Signal für
die Babesiose ist colafarbener Urin. Bei einer Ehrlichiose sind zum Beispiel
Nasenbluten oder Blut im Kot die Warnzeichen.

Wie sehen die Heilungschancen aus?

Mit Medikamenten sind Ehrlichiose und Babesiose vollständig heilbar.